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Aktualisierung am 6.02.2012

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C.Scholl

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Gedichte meines Sohnes Stefan

Verlockung eines Vorurteils...

Sie gehen an mir vorbei,

wie nach ner Ketzerei.

Ich sehe ihnen nach

und werde langsam wach.

Ich frage nicht nach dem Sinn,

oder welcher Mensch ich bin!

Doch sie tun so als würden sie es wissen,

dabei sind sie sehr verbissen.

Sie denken sich was aus,

da kommt doch eh nichts bei raus!

Anstatt das sie mich fragen,

oder die Wahrheit einfach sagen!

Sie kennen mich nicht!

Sie schauen mir nur ins Gesicht.

Vielleicht haben sie etwas vernommen,

von anderen Menschen etwas gesteckt bekommen.

Von Menschen die mich nicht leiden können,

die mir nur schlechtes gönnen.

Wie die aller schwärzesten Raben,

auf Kosten von mir sich laben!

Ein eigenes Bild machen,

wie komme ich nur auf solche Sachen?

Warum denn so viel denken,

wenn andere dir Gedanken schenken.

Aber vielleicht ist der Gedanke nichtig

und ich liege gar nicht richtig.

Sie schätzen mich falsch ein,

genau so muss es sein!

Vielleicht haben sie vor mir Angst,

das Böse du nur von mir tankst.

Aber ich bin doch gar nicht so!

Wen interessiert es denn, wo?

Ist es denn mein Glauben?

Tue ich jemanden damit etwas rauben?

Iist es mein Kleidungsstil?

Ich weiß der kostet nicht wirklich viel.

Ist es meine Hautfarbe?

Oder etwa eine Narbe?

Ist es meine Größe?

Ist man deshalb Böse?

Ist es die Musik die ich höre?

Weil ich andere damit störe?

Oder ist es meine Persönlichkeit?

Die sich egoistisch verbreitet weit und breit.

Ich versuche die Blicke zu deuten,

von den an mir vorbei ziehenden Leuten.

Ich werde sie nie verstehen,

es liegt an mir weiter zu gehen.

Wer versucht so denken wie sie,

gehört für mich zur Theologie!

Vielleicht bin ich für sie:

- der Mensch der zu viel Fragen stellt

- oder ein Hund der nen Passanten anbellt,

- der Bettler an der Straßenecke,

- der Anhalter auf der verhassten Strecke,

- oder sogar der Nachbar mit dem Bösen Blick

- oder einer aus ner Klapse mit nem großen Tick.

 

Vielleicht aber auch noch mehr,

was zu bedauern wäre sehr!

Egal wer ich bin,

verstanden habe ich den Sinn!

Es gibt Menschen die mich kennen,

mich mit richtigen Namen nennen!

Die mich schätzen wie ich bin

und das ist der wahre Sinn!

Stefan Scholl (copyright by Stefan Scholl )

 

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Eifersucht (geschrieben für eine Ex-Freundin)

  • Die Suggestivität, die aus Kontrolle dir gerät,
  • macht Gefühle imposant, wie auch schmerzlich sehr verkannt.
  • Verständnis geht verlorn, Gedanken dich durchborn.
  • Was einst so schön erschien, ist schnellstens ganz verziehn.
  • Du möchtest es gern halten, aus Angst es zu erkalten.
  • Macht Sicherheit sehr schwer, die Gefühle schwinden mehr,
  • die Kontrolle geht verlorn, das Vertrauen ist verfrorn.
  • Du fühlst dich schon allein, kannst dir selber nicht verzeihn.
  • Egal was du jetzt machst, dir noch mehr Sorgen schaffst.
  • Zeigt dir was wichtig ist, welcher Mensch du wirklich bist.
  • Überragt bei dir Geduld, oder fühlst du dich doch schuld?
  • Hast du jetzt Vertrauen? Erkenntnis kann man nicht erklauen.
  • Es lässt dir keine Ruh, „LOVE ISN`T EVER TRUE” !
  • Du solltest jetzt vertrauen, sonst könntest du es verbauen.
  • Warum denn diese Schmach, du fühlst dich doch sehr schwach.
  • Verzweiflung geht nicht weg, du fühlst dich gleich wie Dreck!
  • Du bekennst dich selbst als Tier, der Instinkt denkt nicht an
          • „WIR!“
  • Drum willst du dem entfliehn und lernst dich neu erziehn.
  • Du denkst nicht mehr an morgen, weshalb denn diese Sorgen.
  • Warum denn dieser Schmerz, aus und vorbei mit diesem Terz!
  • Du kannst auch ganz allein, das wirst du immer sein.
  • Wieso etwas riskieren, nach Schmerzen dich regieren.
  • Doch egal was du dir sagst, du weist warum du`s magst.
  • Mache dir nichts vor, hör nicht auf die Stimmen in dem Ohr!
  • Kämpfe um die Liebe, hier geht es nicht um Triebe!
  • (copyright by Stefan Scholl )

Gedankenfetzen

Ein neuer Abschnitt beginnt,

Gedanken an früher verdrängt,

erfreut wie ein kleines Kind,

Die neue Zeit anfängt.

Spannung und diese Ängste,

bekämpfe ich mit Mut,

Diese Reise war die längste.

Kostete mich viel Blut!

Gelernt habe ich sehr viel,

veränderte mich ganz neu,

erneuert mit viel Stil,

Stets mir selber treu!

Die Balance dessen was ich erlernte,

Was ich sah, erlebte, erfuhr,

des einen, der ich war, entfernte,

den Weg befolgte ich stur!

Erlerntes mich erschuf,

Leute die ich Treffen tat,

verachteten meinen Ruf,

Prinzipien die ich erbat.

Aus der Dunkelheit ins Licht,

Hoffnung, Liebe, Freundschaft,

Negatives in mir bricht,

Gefüllt mit neuer Kraft!

Danken möchte ich dir!

warst immer für mich da,

Geholfen stets hast du mir!

Selbst wenn ich keinen Ausweg sah!

Drum schreibe ich dir dies Zeilen,

auf das sie dich begleiten!

Auf das sie dich ereilen! 

Wo du tust verweilen,

Schöne Erinnerungen sie mir bereiten!

copyright by Stefan Scholl

 

Lionheart1

Gutmütigkeit

Die Menschen gehen ein und aus,

leben unbeschwert in Saus und Braus.

Denken über andre nicht,

Oberflächlichkeit leicht und schlicht!

Man will doch alles richtig tun,

wo ist die Aufrichtigkeit denn nun?

Verfolgt von Gewissensfragen,

beschwingt von besonderen Tagen.

Die alles ändern können,

von Sichten die dir gar nichts gönnen.

Wie geht es da nur weiter,

greifst nach ner unsichtbaren Leiter.

Doch sie taucht nicht auf,

verführt von einem schlechten Kauf.

Ne Antwort gibt dir keiner,

der Seiden Faden glänzt nun feiner.

Andren du die Schmerzen gibst,

Gedanken deiner du verschiebst.

Jedem du doch helfen willst,

Erwartungen du jeweils stillst.

Keiner schaut auf dich!

Des Herzens Schmerzens Stich.

Hass der dich bewohnt,

Trauer sich nicht lohnt!

IHR KÖNNT MICH ALLE MAL!

Alleingelassen in nem Saal.

Ändern ich mich werde,

unbefleckt auf dieser Erde.

Zerstört ist meine Seele,

durchschnitten meine Kehle!

Vom Durst nach Verständnis,

und wieder keine Erkenntnis!

Niemanden kannst du es recht machen,

von Unschuld und solch Sachen!

Du nie etwas richtig tust,

wie ne Mutter ohne Brust.

Das Leben und der Frust,

besauf ich in der Lust.

Ein neuer Abschnitt,

Zuversicht ich nun erbitt!

( geschrieben in Wut und Trauer.....)

copyright by Stefan Scholl

 

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